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PR & NewsInter-universitäre Konferenz, 4.4.2011 - 15.04.2011
Konferenz für die Entwicklung nicht-tierischer Eiweiße in Sub-Sahara Afrika Unterernährung, ausgelöst durch unzureichende Eiweißnahrung, ist die Ursache für viele Krankheiten und Armut in Sub-Sahara Afrika. Da mit einer weiteren Bevölkerungsexplosion zu rechnen ist, werden sich die Afrikaner zukünftig nicht ausreichend mit tierischem Eiweiß ernähren können, was durch den Klimawandel noch verstärkt wird. Wissenschaftler afrikanischer Universitäten beschäftigen sich deshalb in Zusammenarbeit mit dem Research Institute for Sub-Saharan African Studies, Nassau, eingehend mit dieser Problematik. In einer Anbahnungsmaßnahme möchten sie ihre Ergebnisse austauschen und Pläne zur Erforschung nicht-tierischer Eiweiße erstellen. Bekannte pflanzliche Eiweißträger sowie unbekannte wilde Pflanzen sollen interdisziplinär erforscht, agronomisch und genetisch weiterentwickelt, ihr Anbau und ernährungsphysiologischer Gebrauch sowie die Herstellung von neuen nicht-tierischen Proteinprodukten gefördert werden. Schließlich soll die Verbreitung nicht-tierischer Eiweißträger für den individiuellen Gebrauch und die Landwirtschaft sowie entwicklungspolitsche Maßnahmen zur Verbreitung nicht-tierischer Eiweißnahrung gefördert werden. Konferenzteilnehmer Prof. Dr. Baldur Ed. Pfeiffer, Research Institute for Sub-Saharan African Studies, Vorsitzender Ausstellung KSK Weilburg, 31.10.2010
Am 4.10.2010 fand im Foyer der Kreissparkasse Weilburg die Eröffnungsveranstaltung für die anschließende Oktoberausstellung von SUPPORT AFRICA statt. Bis einschließlich 31.10.2010 jeweils Dienstags und Donnerstags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr beantworten Mitarbeiter von SUPPORT AFRICA gerne Ihre Fragen und stehen für detaillierte Informationen zur Verfügung Zur Eröffnung der Ausstellung begrüßte der Vorstand der Kreissparkasse Weilburg, Stephan Gürtler, sowie die Funktionsträger von SUPPORT AFRICA, den ersten Stadtrat Herrn Bruno Götz, städtische Mandatsträger, sowie die ersten Besucher der Ausstellung. SUPPORT AFRICA STIFTUNG eröffnet seinen Standort in Nassau, 24.04.2010Am 24. April 2010 fand die Eröffnungsfeier der SUPPORT AFRICA STIFTUNG am neuem Standort in Nassau statt. Etwa fünfzig Gäste waren zu der Veranstaltung geladen. Grußworte wurden von Landrat Günter Kern sowie von Rainer Pätzold, dem ersten Beigeordneten der Stadt Nassau, gesprochen. Beide betonten, wie wichtig die Arbeit von SUPPORT AFRICA für die Entwicklung und Forschung in Subsahara Afrika ist. SUPPORT AFRICA, jetzt mit Sitz in Nassau, hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Gürtel von Krankenhäusern quer über den afrikanischen Kontinent zu errichten. Bereits sechs Kliniken in Äthiopien, Kenia, Uganda und Ghana konnten erbaut und ausgestattet werden. Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen ein effektiveres Arbeiten. Fünf Lagerstandorte konnten zusammengefasst werden und unter dem Dach der Stiftung haben auch SUPPORT AFRICA DEUTSCHLAND sowie SUPPORT AFRICA INTERNATIONAL ihren Platz gefunden. Informationsbesuch bei SUPPORT AFRICA in Nassau, 08.02.2010Am 08.02.2010 besuchte der Landtagsabgeordnete Frank Puchtler (SPD) den neuen Standort von SUPPORT AFRICA, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Im Laufe des Gesprächs fand ein reger Gedankenaustausch mit dem Vorstand von SUPPORT AFRICA, Prof. Dr. B. Pfeiffer, Dorothée Grebe, Friedrich Röhrig, über die Zweckmäßigkeit und Relevanz der Entwicklungshilfe statt. Übereinstimmung bestand in der Notwendigkeit sowohl der direkten Hilfe für notleidende Menschen in der Dritten Welt als auch der Förderung der Entwicklung in diesen Ländern. Beide Unterstützungsmaßnahmen, Direkthilfe und Entwicklung gehen oft Hand in Hand! Prof. Pfeiffer wies darauf hin, dass sich SUPPORT AFRICA überwiegend auf die Entwicklung konzentriert, da dies langfristig die kontinuierliche Sicherung für ein Land bedeutet.
Nachdem verschiedene Möglichkeiten zur Entwicklung eines Landes diskutiert wurden, stand die Strategie von SUPPORT AFRICA im Mittelpunkt der Diskussion. SUPPORT AFRICA fördert junge Universitäten, damit diese qualifiziertes Fachpersonal ausbilden können, das im eigenen Land eingesetzt wird. Besonderes Augenmerk wird auf die Fachbereiche Medizin, Agrarwirtschaft und Naturwissenschaften gelegt, die in ihren Grundausstattungen sehr kostenintensiv sind. Dorothée Grebe und Friedrich Röhrig wiesen auf die bereits etablierten Einrichtungen in Kenia, Uganda und Ghana hin. Dort entstanden mit Hilfe von SUPPORT AFRICA sechs Kliniken. Dies war Basis zur Errichtung zweier Fakultäten für Medizin und Zahnmedizin. SUPPORT AFRICA hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Gürtel von Krankenhäusern quer über den afrikanischen Kontinent zu errichten. In der Planung sind weiterhin Kliniken im Osten des Kongo und in Kamerun vorgesehen. Frank Puchtler stellte fest, dass die Entwicklung unseres Landes u.a. auf qualifizierte Ausbildungsmöglichkeiten an Schulen, Fachhochschulen und Universitäten zurückzuführen ist. Er begrüßte daher die Strategie von SUPPORT AFRICA und möchte sich bei Institutionen für die Projekte einsetzen. Die University of Lukanga (UNILUK) in der Demokratischen Republik KongoDie University of Lukanga (UNILUK) in der Demokratischen Republik Kongo
Im Januar 2010 reisten B. Pfeiffer und D. Grebe, Vorstände von SUPPORT AFRICA, zum ersten Mal nach Nord-Kivu, eine Region, die in der Vergangenheit von Unruhen heimgesucht aber derzeit friedvoll vorgefunden wurde Sie folgten einer Einladung der University of Lukanga, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen. Die UNILUK, die nördlich von Butembo liegt, strebt eine Kooperation mit SUPPORT AFRICA an, um gezielte Förderung verschiedener Entwicklungsprojekte zu erhalten.
In Kinshasa, der im Westen gelegenen Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, ist der Sitz vieler Universitäten, Hoch- und Fachschulen, während im Osten des Landes ein extremer Mangel an diesen Einrichtungen besteht.
Die Demokratische Republik Kongo befindet sich in Zentralafrika, nördlich und südlich des Äquators. Die Lukanga Universität liegt im Nordosten des Landes. Die Klinik ist für die umliegende Bevölkerung von ca. 50.000 Menschen extrem wichtig, da eine medizinische Versorgung in dieser Region kaum gegeben ist. Aufgrund der bereits vorgegebenen Gebäudegröße liegt die geplante Kapazität bei 150 Betten. SUPPORT AFRICA wird bemüht sein, dieses Projekt bis 2011 abzuschließen.
Rohbau der Klinik Projekte in Planung für 2010Für 2010/11 bereitet SUPPORT AFRICA e.V. zwei neue medizinische Projekte vor: die Ausstattung für die Kliniken an der University of Cosendai (Kamerun) sowie an der University of Lukanga (Demokratische Republik Kongo). Im Januar 2010 plant der Vorstand eine Reise in diese Regionen, um konkrete Gespräche zu führen. Diese Projekte sind mit hohen Kosten verbunden. Hierfür suchen wir noch Sponsoren für die Teilfinanzierung der Ausrüstung. Lieferung nach UgandaDie Bugema University (BU) in Uganda wird im Dezember einen Container mit zwei Traktoren und Wasserpumpen erhalten. Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Die Lieferung ist für die dortige Baumschule bestimmt, die Früchte für den einheimischen Markt sowie für den Export anbaut. Eine wichtige Einnahmequelle für die junge Universität. Prof. Dr. B. Pfeiffer in KeniaDer Vorsitzende, B. Pfeiffer, besuchte vom 15. – 19. Oktober die University of Eastern Africa Baraton (UEAB) sowie die Moi University in Kenia. Im dortigen Fachbereich für Textilverarbeitung läuft zurzeit ein agrarökonomisch-ökologisches Projekt, durch das der Baumwollanbau im Rift Valley wieder angekurbelt werden soll. SUPPORT AFRICA e.V. will im März 2010 einen ersten Container mit landwirtschaftlichem Gerät auf die Reise schicken. Neuer Standort in NassauIm Frühjahr ist SUPPORT AFRICA e.V. in die neuen Büros der SUPPORT AFRICA STIFTUNG nach Nassau, Elisenhütte 5, umgezogen. Auch die Lagerbestände, die der Verein an fünf verschiedenen Standorten deponierte, befinden sich inzwischen in Nassau – das erleichtert unsere Arbeit wesentlich. Lediglich landwirtschaftliche Geräte werden noch in Berg gelagert. Am 24.04.2010 fand die Eröffnungsfeier statt, zu der wir alle unsere Mitglieder, Freunde und Ehrengäste einladen hatten. |